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Urlaubsärger mit dem Essen

(lifepr) Bottighofen, 07.04.2010 – Schlechtes Essen ist der Urlaubshorror der meisten Deutschen. Vielen Reisenden ist der Appetit im Ferienhotel vergangen und so mancher Richter musste sich bereits mit Beschwerden wegen verdorbenen Essens, leer geräumten Büffets sowie rülpsenden Tischnachbarn beschäftigen.Reise-Rechtsexpertin Christine Stegmayer von HolidayCheck.de nennt die spannendsten Gerichtsurteile und erklärt, was man im Beschwerdefall beachten muss.

Heute bleibt die Küche kalt
Häufigster Beschwerdefall: Das Essen wird nur lauwarm oder gar kalt serviert. Insbesondere in Hotels der Komfortklasse darf sich ein Gast auf warmes Essen verlassen und kann nicht darauf verwiesen werden, seine Speisen in der Mikrowelle selbst zu erwärmen (OLG Frankfurt, AZ 16 U 72/03). Bei regelmäßig kaltem Essen sprachen die Gerichte eine Reisepreisminderung von fünf Prozent zu. Bei Vollpension-Buchung können sogar bis zu zehn Prozent gerechtfertigt sein.

Salmonellen inklusive
Eine Salmonellen-Infektion bedeutet im Regelfall das Ende des Urlaubsgenusses und den Beginn von heftigem Brechdurchfall. Hat man sich mit diesen Bakterien durch das Hotelessen infiziert, gibt es eine Minderung von bis zu 100 Prozent auf die betroffenen Reisetage (LG Darmstadt, AZ 3 O 442/92).
Eine erkrankte Frau reiste mit ihrem Mann vorzeitig ab und neben ihrem Schadensersatz, den sie für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit zugesprochen bekam, konnte ihr Ehemann ebenfalls den Reisepreis mindern (LG Düsseldorf, AZ 22 S 443/99).
Rechtstipp:
Voraussetzung für Ansprüche gegen den Reiseveranstalter ist die schlüssige Darlegung, dass die Erkrankung vom Hotelessen herrührt. Die Beweislast liegt beim Urlauber. Entscheidend ist, dass der Gast darlegt, nicht außerhalb des Hotels gegessen zu haben, von welchen Speisen oder Getränken die Infektion stammt und dass andere Infektionswege (z.B. Kontakt mit infizierten Menschen oder sanitären Einrichtungen) ausscheiden.

Betrunkene und rülpsende Tischnachbarn
Übelriechende, saufende Restaurant-Nachbarn in Badeshorts, die lautstark mit Rülpsen auf sich aufmerksam machen: Eine bloße Unannehmlichkeit, so die Richter zum klagenden Familienvater. Dieser hatte in Tunesien ein Fünf-Sterne Hotel gebucht und war mit den Gästen „mit einfach strukturiertem Niveau“ so gar nicht einverstanden. In Zeiten des Massentourismus gebe es ein spezielles Publikum für Luxushotels und „Körpergeruch und Badekleidung beim Essen sind typische – wenn auch nicht feine – Erscheinungen eines Strandhotels“ (AG Hamburg, AZ 9 C 2334/94 und AG Bad Homburg, AZ 2 C 1095/97 (12) ).
Vorsicht Kleiderordnung: In einem gehobenen Mittelklasse-Hotel kann einem Gast mit kurzen Hosen der Zutritt zum Abendessen im Restaurant verweigert werden (AG Hamburg, AZ 9 C 2577/95).

Schlangestehen am Büffet
Der Magen knurrt, die Laune sinkt: Lange Wartezeiten am Büffet sind ärgerlich und führen des öfteren zu rechtlichen Beschwerden. Die zumutbare Grenze sehen viele Gerichte bei 20 bis 30 Minuten. Erst ab dann könne bei Regelmäßigkeit von einem Reisemangel ausgegangen werden. Eine tägliche Wartezeit von 45 Minuten zum Erhalt eines Tisches mit anschließendem Anstehen am Büffet berechtigte zur Minderung um fünf Prozent des Gesamtpreises ( LG Kleve, AZ 6 S 299/00).

Eintöniges Essen
Jeden Tag die gleiche Sorte Fleisch und Spaghetti zur Auswahl. In einem Vier-Sterne-Hotel kann man Anderes erwarten und so durften die Kläger ihren Reisepreis um zehn Prozent mindern (AG Bad Homburg, AZ 2 C 3155/02).
Anders der Fall einer Kalabrien-Urlauberin, die das Frühstücksbüffet und die „sehr einfache Abendtafel“ bemängelte. Die Richter wiesen die Klage ab, da man bei einer günstigen Pauschalreise unter einem Büffet weder Reichhaltigkeit, noch besondere Vielfalt erwarten dürfe (AG München, AZ 172 C 3946/01).

Kein A-la-Carte Restaurant
Schlangestehen statt sich am Tisch bedienen lassen – anstelle des im Reisekatalog angepriesenen Service-Restaurants gibt es vor Ort tatsächlich nur ein Selbstbedienungs-Büffet. Lag eine Zusicherung durch den Reiseprospekt vor, können Urlaubsgäste ihren Reisepreis um mindestens fünf Prozent mindern (AG Bad Homburg, AZ 2 C 2154/03).

Abendessen auf Befehl
Gibt es im Hotel zwei verschiedene Essensschichten, kann der Gast den Reisepreis um zehn Prozent mindern, wenn er von der Hotelleitung zu einer bestimmten Schicht verdonnert wurde. Mit einer Schicht-Einteilung zu fixen Zeiten müsse kein Pauschalurlauber rechnen, so der Richter in seiner Urteilsbegründung (AG Düsseldorf, AZ 52 C 2500/01).

Leeres Büffet
Ist das Essens-Büffet nach dem ersten Ansturm der Gäste stets leer geräumt und wird nicht ordentlich nachgelegt, so kann eine Reisepreisminderung von zehn Prozent gerechtfertigt sein (OLG Köln, AZ 16 U 42/99).

Rechtstipp:
Für alle Mängel während des Urlaubs gilt: Unverzügliches Reklamieren vor Ort bei der Reiseleitung mit der Aufforderung zur Beseitigung des Mangels! Am besten ein Reklamationsprotokoll unterschreiben lassen und Beweise in Form von Bildern und Zeugen sichern. Zuhause müssen innerhalb von einem Monat nach Reiseende die Mängel beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden.
Viele Ärgernisse lassen sich bereits im Voraus vermeiden, indem man sich Gästemeinungen zum betreffenden Hotel durchliest. In Hotelbewertungen wird oftmals von solch negativen Erfahrungen berichtet und so lassen sich böse Überraschungen vor Ort vermeiden.

Arbeitskosten in der Gastronomie

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat die aktuellen Zahlen zum Thema Arbeitskosten in Deutschland bekannt gegeben. Die Gastronomie belegt im Vergleich den letzten Platz. Im Durchschnitt verdient ein Mitarbeiter rund 16,10 Euro.
Die Arbeitskosten setzen sich aus den beiden Hauptbestandteilen Bruttolöhne und -gehälter sowie Lohnnebenkosten zusammen. Die Betrachtung des Verhältnisses der Lohnnebenkosten zu den Bruttolöhnen und -gehältern erlaubt einen Vergleich der Lohnnebenkosten unabhängig vom Lohnniveau der einzelnen Mitgliedstaaten. Im Jahr 2009 zahlten die Arbeitgeber in Deutschland auf 100 Euro Bruttolohn und -gehalt 32 Euro Lohnnebenkosten. Damit lag Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 36 Euro und nahm mit Rang 13 innerhalb der Europäischen Union einen Mittelplatz ein. In Frankreich entfielen auf 100 Euro Lohn zusätzlich 50 Euro Lohnnebenkosten, in Malta waren es nur 9 Euro. Hauptbestandteil der Lohnnebenkosten sind die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, also vor allem die gesetzlichen Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen sowie die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.

Bettensteuer für Köln

Hotelzimmer davis schrapel 
Am Dienstagabend wurde in Köln die Bettensteuer beschlossen und viele weitere Gemeinden haben sich bereits erkundigt, um diese in Ihrer Kommune ebenfalls einzuführen. Die Hoteliers sollen damit die leeren Kassen der Städte und Gemeinden auffüllen, die durch die Steuersenkung auf 7% entstanden sind. Der Stadtkämmerer der Stadt Köln sagte dazu: „Unsere Abgabe ist keine zusätzliche Belastung für die Hotellerie, sondern wir verringern lediglich den Vorteil, den die Hotels aus der Mehrwertsteuersenkung ziehen“.

Der komplette Artikel steht in der Süddeutschen.

Foto: Davis Schrapel/pixelio.de

Bündnis gegen Rauchverbot in Bayern

In Bayern haben sich Vereine und Gastronomen, sowie Brauereien und die Tabakindustrie zusammen geschlossen, um das bestehende Nichtrauchergesetz zu erhalten.  Bei einem Volksentscheid am 4. Juli wird darüber entschieden, ob eine Verschärfung des Gesetzes nötig ist. Die Vereinigung plant mit diversen Aktionen einen erhalt der bisherigen Regelung.

Artikel gefunden in der Süddeutschen Zeitung

Foto: Uli Carthäuser/pixelio.de

Neue Umsatz-Ideen to go!

Hannover, 19. März 2010. Gastronomen, aufgepasst: „Auf die Krise, Ärmel hoch und den Umsatz-Turbo eingeschaltet“ heißt es am 20. April 2010 in Berlin, wenn die Macher der IdeenKüche® zum Infotainment-Workshop mit Mehr-Umsatz-Garantie loslegen.

Unter dem Titel IdeenTage® startet das 2007 gegründete Kompetenz-Netzwerk für erfolgreiche und innovative Gastronomie sowie ausgewählte Industriepartner eine deutschlandweite Reihe von spannenden Events. Praxiserprobte Ideen, Konzepte und Lösungen stehen im Mittelpunkt, die die Teilnehmer im direkten Anschluss in ihren Betrieben ohne großen Aufwand umsetzen können und damit Mehr-Umsatz generieren. Hier geht die IdeenKüche® einen neuen Weg: Erstmals werden alle Bereiche eines Gastronomie-Betriebes – Bar, Küche und Service – berücksichtigt und das reibungslose Zusammenspiel präsentiert. Vom Inhaber über Restaurantleiter bis hin zur Aushilfskraft – es erfährt jeder, wie „Mehr & Besser geht immer!“ im eigenen Betrieb umgesetzt werden kann.

Top-Referenten und Gastro-Profis lassen sich über die Schulter schauen: Per Video Live-Übertragung aus der Hotel-Küche gibt es Antworten zum Thema Kostendruck und Fachkräfte-Mangel. Bei den Bar-Lösungen steht der Mega-Hype rund um die braune Kultbohne im Fokus sowie Trends nach Latte Macchiato & Co. Die Marcellino’s Bühnen-Show „Service als Umsatzbringer“ zeigt am Live-Modell, wie Service-Mitarbeiter zu Top-Sellern werden.

„Dieses Zusammenspiel der einzelnen Gastronomie-Bereiche gab es so in einem einzigen Workshop noch nie“, schwärmt Tosin A. David, die für die Service-Inhalte verantwortlich ist. „Begeisterte Gäste, genau das ist unser erklärtes Ziel“, so Stefan Cammann, Initiator und Trainer der IdeenKüche® ConceptAkademie. „Die IdeenTage® bieten eine ideale Plattform für neue Impulse in Sachen Zusatzgeschäft“, bringt Mario Grube, einer der erfolgreichsten Barista-Trainer der Republik, es auf den Punkt. Das Ziel: bessere Qualität, strahlende Gäste, weniger Stress, mehr Cash!

1. IdeenTage®
20. April 2010 in Berlin
10:00 bis 18:00 Uhr
Teilnahmegebühr 299,- Euro pro Person zzgl. MwSt.
Infos und Anmeldung unter 0511 / 54 57 72 04

IdeenKüche® ConceptAkademie
Mit der Erweiterung um die Sparten Service und Bar und die damit verbundene Kooperation mit Marcellino’s Academy, bietet die im Jahre 2002 gegründete
IdeenKüche® ConceptAkademie ein durchgängiges Trainings- und Schulungsportfolio für alle Bereiche eines Gastronomiebetriebes. Damit ist die Akademie in Sachen Kundennutzen in Deutschland wohl einmalig aufgestellt. Das Credo lautet bei allen Angeboten: absolute Praxistauglichkeit. Und dafür sorgen die Macher und Referenten Tosin A. David (Service-Profi und Restaurantmeisterin), Stefan Cammann (Experte für Combidämpfer/Cook & Chill), Armin Langer (Sternekoch und Motivationstrainer) sowie Mario Grube (Bar-Spezialist und zertifizierter Barista).
Foto: Messe Berlin

Ein Kassensystem für die Zukunft

Wünschen Sie sich ein Computer-Kassensystem, das mit seinen zahlreichen Funktionen keine Wünsche offen lässt? Das nach Ihren Vorstellungen programmiert wird? Einfach zu bedienen und sexy im Design?

Dann sind sie bei der Firma vestato mobile Solutions genau richtig. Die Firma wurde 2005 von Bobbi Jankoski gegründet und hat Ihren Sitz in Dortmund. Sie hat sich auf den Bau und die Programmierung von Kassensystemen für die Gastronomie spezialisiert und unterstützt Sie bei Neueröffnungen und Modernisierungen von der Planung bis zur Einarbeitung.
Die installierte Software vestatino wurde explizit für den Einsatz in der Gastronomie entwickelt und kann individuell auf Ihren Betrieb programmiert werden. So ist es möglich, Ihre ganz besonderen Wünsche und Vorstellungen zu berücksichtigen. Die Einarbeitungsphase wird durch die exakte Umsetzung Ihrer Gewohnheiten besonders kurz, da dieses System Ihnen angepasst wird und nicht „von der Stange“ kommt. Sie erhalten selbstverständlich eine intensive Einweisung und Unterstützung, um alle Einsatzmöglichkeiten optimal ausnutzen zu können. Das Design, bei dem Sie zwischen verschiedenen Versionen (Aluminium, Edelstahl, Edelstahl gebürstet oder farbig eloxiert) wählen können, lässt keine Wünsche offen. Die Oberfläche ist leicht zu reinigen, spritzwassergeschützt und für den täglichen Gebrauch in der Gastronomie konzipiert, dass auch höchsten Hygienestandards entspricht. Die Realisierung ist auch preislich sehr interessant und trotz sehr hoher Qualität günstiger als Sie denken.

Das mobile Bestellterminal NANO ist perfekt für den Einsatz in Großbetrieben, Biergärten und Terrassen ausgelegt. Dieses 90g leichte Handheld mit einer Akkulaufzeit von bis zu 48h und 250m Reichweite kann Ihnen viele Wege ersparen. Sie können die Bestellung direkt vom Tisch an die Theke und in die Küche senden. Ihre Gäste erhalten dadurch die Bestellung sehr viel schneller. Der optional erhältliche Bluetooth Thermodrucker zum Tragen am Gürtel bietet Ihnen die Möglichkeit, die Rechnung direkt am Tisch auszudrucken (auch bei Kartenzahlung mit mobilem Kartenterminal).

Für jeden Einsatz steht das passende System zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen einem klassischen POS bis zu einem Hightec- System, das keine Wünsche offen lässt. Auch eine Anbindung an Ihr bestehendes Computernetz ist kein Problem. Eine HS3 Schnittstelle ist implementiert, doch auch jede weitere Hotelsoftware ist auf Anfrage möglich.  Auch die Anbindung an eine Telefon- und Schließanlage, ein Kassensystem oder HRS, sowie weitere Onlinelösungen können realisiert werden. Dazu gehört auch die Beratung, Projektierung und Durchführung der HS3 Hotelsoftware.

Mit vestatino haben Sie alle wichtigen Zahlen fest im Griff und können diese für Ihre Auswertungen und Marketing nutzen. Holen Sie sich Ihr unverbindliches Angebot und nehmen Sie mit vestato mobile Solutions Kontakt auf.

Die Fotos wurden von vestato zur Verfügung  gestellt

Top 100 Gastronomiebetriebe mit Umsatzplus für 2009

2009 erlösten Deutschlands führende Gastronomen 10,4 Mrd. € Nettoumsatz, der in über 16.500 Betrieben erwirtschaftet wurde.

Für die Großen der Branche waren die zwölf Monate mit einem gemeinschaftlichen Plus von 1,1 % (2008: +4,2 %) ein Jahr nach dem Motto ‚Besser als befürchtet‘. Stark abgeschwächtes Wachstum, doch es gelang, die letzten Spitzenjahrgänge leicht zu übertreffen.

Charakter des Jahrgang 2009: Robutes Privat- & eher flüchtige Geschäftsnachfrage; stark reduzierte Ketten-Expansion (Substanz-Sicherung vor Neueröffnungen); diverse große Unternehmens-Transfers sowie Deutschland-Einstieg von europäischen Konzernen; Frühstücksangebot wird zum strategischen Muss für immer mehr Quickservice-Betriebe (neue Programme von McDonald’s und Burger King); entspannte Beschaffungsmärkte – doch: preissensible Gäste.

65 % der Top 100-Unternehmen melden Umsatzwachstum (Vj.: 72 %), davon 21 x zweistellige Pluszahlen. Privater Gastro-Konsum zeigt sich relativ krisenfest.

Facts & Figures im Detail (*=Schätzwert) 2009: Top 10

Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de