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Im Interview -> Das Hansa Aparthotel Regensburg mit TRAUDL

Hotel_Regensburg

Heute habe ich Frau Karin Bründl vom Hansa Aparthotel Regensburg interviewt. Sie ist die Schöpferin der bekanntesten Ente in der Gastronomie.

Was machen Sie besser als die Anderen?
Anders als Andere trifft es vielleicht! Unkompliziert, individuell, (fast) persönlich, kreativ und kurze Entscheidungswege – ganz wie die Philosophie im Hansa Apart-Hotel Regensburg. Wir bleiben am Ball und freuen uns immer über neue Kontakte, kreative Ideen und Gäste.

Wer kam denn auf die Idee, mit einer gelben Ente in die Werbung zu gehen?

Die Idee kam von mir im Rahmen einer „O´zapft is“ Aktion im Herbst 2009. Der Name „TRAUDL“ war für mich dank einem Oktoberfestbesuch der Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit. Daraufhin begann meine Recherche und ich fand die Ente „TRAUDL“. Es begann eine innige Freundschaft. TRAUDL ist seitdem fast ein ständiger Begleiter und ihr Wiedererkennungswert größer als ursprünglich vermutet – online und offline:
http://www.twitpic.com/photos/TRAUDL_HOTEL 

Wer stand für den Namen Pate?
Ein herrlich herzliches Erlebnis mit einer Oktoberfest-Bedienung namens TRAUDL.

Hat TRAUDL einen Stammplatz im Hotel?
TRAUDL sitzt täglich mit auf meinem Schreibtisch – zur Inspiration und auch immer griffbereit. J

Haben Sie schon Auswirkung auf Ihr Hotelgeschäft gespürt (Gästefeedback, Buchungen, Reservierungen)?
Die Besucherzahlen auf unserer Homepage steigen stetig. Reservierungsanfragen hatten wir bisher eher über Facebook als Twitter. Der Bekanntheitsgrad des Hotels hat sich seitdem gesteigert. Wir haben schon gehört und gelesen „Ohne Traudl würde ich das Hansa Apart-Hotel Regensburg“ gar nicht kennen.
Wir bekommen aber auch direktes Feedback von Gästen aus Hotels der ganzen Welt: z.B. fehlt i.d.R. in Hotelzimmern eine stromkreisunabhängige Steckdose in der die elektrische Zahnbürste auflädt wenn die Schlüsselkarte nicht im Zimmer ist (ein Follower)

Welche Aktionen hat TRAUDL noch vor?
Das wird natürlich nicht verraten – bleibt spannend

Welche zusätzliche Werbung, außer Social Media machen Sie sonst noch?
Anzeigenschaltung, Newsletter und die beste Werbung am Liebsten durch zufriedene und begeisterte Gäste die uns weiterempfehlen und immer wieder im Hansa Apart-Hotel Regensburg zu Gast sind.

Vielen Dank Frau Karin Bründl für dieses interessante Interview . Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Die Fotos sind Eigentum von hotel.de“ target=“_blank“>Hansa Aparthotel Regensburg

Große Auszeichnung für Heinz Horrmann „Hotel Autorität 2010“

Großer Bahnhof für Heinz Horrmann: Der international renommierte Hotel- und Gourmetkritiker wurden von den 50 besten Hoteliers für seine Verdiente um die Grand-Hotellerie geehrt. Bei einem Elitetreffen auf Einladung des Busche Verlag („Schlummer Atlas“) am Abend des 15. Februar in Frankfurt/Main wurde Horrmann wiederholt zur „Hotel Autorität“ ernannt. Dieser Ehrentitel steht für seine herausragenden publizistischen Leistungen für die internationale Luxushotellerie in über 30 Jahren als Journalist, Fachbuchautor, Kolumnist und TV-Anchorman. Horrmann, der in diesem Jahr seinen 66. Geburtstag feierte, ist damit einer der wenigen, weltweit anerkannten Hoteljournalisten.

„Heinz Horrmann kennt die Luxushotellerie seit über 25 Jahren in- und auswendig, hat sich immer für die Mechanismen hinter den Fassaden, im Herzen der Häuser, interessiert. Keiner hat es je besser gemacht. Er hat damit die Spitzenhotellerie gewaltig gefördert“, sagte Horst Schulze, President und CEO der The West Paces Hotel Group (Capella Hotels & Resorts).

„Als verläßlicher Freund hat er uns stets fair behandelt. Als versierter Gourmet weiß er, alles gut einzuschätzen. Und als gefragter Ansprechpartner ist er stets bereit zu helfen“, kommentierte Gianni van Daalen, President Europe der Kempinski Hotels.

Nach dem Bundesverdienstkreuz am Bande für seinen Einsatz, die Service-Qualität in der deutsche Gastronomie und Hotellerie zu verbessern, dem Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences, dem Ehrenpreis der Brillant- Saverin-Stiftung und etlichen Autorenpreisen der Christophorus-Stiftung erfährt Heinz Horrmann mit der Auszeichnung als „Hotel Autorität 2010“ durch die Jury des Busche Verlags eine erneute Würdigung für 30 erfolgreiche Jahre kritischer Partnerschaft mit der internationalen Hotellerie und Gastronomie.

Der „Branchentreff Schlummer Atlas Top 50 Hoteliers“ fand bereits zum zweiten Mal statt. Auf Einladung von Heinz Horrmann und der Busche Verlagsgesellschaft trafen sich die 50 besten Hoteliers Deutschlands und die Top 10 der deutschen Hoteldirektoren im Ausland zu einer exklusiven Veranstaltung im Airport Club in Frankfurt/Main. Neben der Titelverleihung fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die neuen Märkte der Luxushotellerie – Deutsche Hotels auf der Suche nach neuen Zielgruppen“ statt. Der Abend klang mit einer Küchenparty  mit kulinarischen Genüssen von Airport-Club-Küchenchef Götz Rothacker aus.

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 32 Bücher und erreicht mit seinen Kolumnen in „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“ und „Food & Wine“ eine Millionenauflage. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.heinzhorrmann.de

Gemeinsam für die Region

Durch meine Artikel für mehr Zusammenarbeit und Kooperation habe ich auch viele Kontakte bekommen, die sich in diesem Bereich bereits sehr engagieren. Besonders fand ich den Kontakt zu Josef Türk jun., der sich in Reit in Winkl dafür eingesetzt hat, dass die Wirte/innen und Gastronomen sich zusammen an einen Tisch gesetzt haben und das Gastro- Forum ins Leben riefen. Sie haben sich gemeinsam für die Region stark gemacht um mit verschiedenen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Unter anderem die Kulinarische Wanderkarte, Kochkurse, Drei Wirte – Ein Menü und dergleichen.
Das größte Problem, wie meistens bei gemeinsamen Aktionen, war der Neid, denn jeder möchte das größte Stück vom Kuchen. Durch viel Überzeugungsarbeit war es aber dennoch möglich, alle an einen Tisch zu bringen (und das auch noch sehr erfolgreich!). Auch eine gemeinsame Spende für eine soziale Sache musste drin sein. Sie haben die Volksschule, den Kindergarten, die Bergwacht und die Ortsgruppe des Roten Kreuz  mit einer kleinen Spende aus einer Aktion bedacht. Darüber berichtete auch die Regionale Presse! Und das ist doch die günstigste, effektivste Werbung, die auch noch gerne gelesen wird!!!
Also ein großes Lob nach Reit im Winkl. Solche Aktionen sind überall zur Nachahmung empfohlen.

Foto: Josef Türk / Reit im Winkl

Das geht doch eh nicht…

Diese und weitere Ausreden habe ich bereits gehört, wenn es darum geht, etwas Neues auszuprobieren. Beim täglichen Kampf um neue Gäste kann man immer weniger Gastronomen davon überzeugen, neue, gute Ideen auszuprobieren. Entweder es wird schon von vorn herein abgelehnt, oder ihnen gefällt die Idee, aber es fehlt der Mut zur Umsetzung. Da ist es natürlich leichter, eine Werbeannonce in eine Zeitung zu setzen und darauf zu hoffen, dass diese auch bei den gewünschten Gästen ankommt. Wenn nicht, dann kann man die Schuld der Zeitung geben… Wenn man allerdings selbst versucht, neue Ideen umzusetzen, kann es sein, dass man sich mit einem möglichen Scheitern selbst auseinander setzen muss. Das möchten die Wenigsten. Doch wie frustrierend ist es für einen Gastronomen, jeden Morgen sein Lokal aufzuschließen und auf Gäste zu warten und am Abend beim Zuschließen das Minus in der Kasse zu rechtfertigen (schlechtes Wetter, Volksfest in der Umgebung, zurückliegende Feiertage, Baustelle usw.)
Meine Bitte an alle, die sich vor neuen Ideen fürchten -> Es ist besser etwas zu tun und damit zu scheitern, als sich dem Schicksal hinzugeben und zu resignieren, dann kann man wenigstens sagen, man hat es versucht. Wenn diese Bereitschaft nicht mehr gegeben ist, dann sollte man sein Lokal am besten gleich zuschließen und weitere Verluste begrenzen…
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema???

Frühstück, ein Vorteil für Geschäftsreisende!!!

Nachdem der ermäßigte Steuersatz von 7% nur für Übernachtungen gilt, gibt es eine Benachteiligung für Geschäftsreisende, da für das Frühstück weiterhin 19% gelten. Die Abgabe des Frühstücks stellt keine Nebenleistung zur Beherbergungsleistung dar und das auf das Frühstück entfallende Entgelt unterliegt daher dem Regelsteuersatz. Damit müssen die reine Übernachtung und der Verzehr gesondert auf der Hotelrechnung ausgewiesen werden.

Das hat zur Folge, dass das Lohnbüro bei der Erstattung von Reisekosten nicht mehr pauschal 4,80 EUR vom Rechnungsbetrag gem. R 9.7. LStR abziehen kann, sondern den tatsächlichen Preis, der in der Rechnung gesondert für das Frühstück ausgewiesen ist. Nur die verbleibenden Hotelkosten kann der Arbeitgeber als Übernachtungskosten steuerfrei erstatten. Liegt der Preis für ein Frühstück oberhalb der steuerfrei ersetzbaren Verpflegungspauschalen, sind die vom Arbeitgeber erstatteten Kosten steuer- und sozialversicherungspflichtiger Arbeitslohn.

Nach einer Pressemitteilung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe gibt es eine Vereinfachungsregel, wenn das Frühstück im Übernachtungspreis enthalten ist oder kostenlos angeboten wird. Hier richtet sich der Preis für Kaffee und Brötchen zwar grundsätzlich nach der Preiskalkulation des Unternehmers. Es wird aber nicht beanstandet, wenn der Hotel- oder Pensionsbetreiber in Anlehnung an die lohnsteuerlichen Regelungen einen Betrag von 4,80 EUR (brutto) für das Frühstück ansetzt. Insoweit ergibt sich dann keine Änderung zum Rechtsstand 2009.

So können auch Geschäftsreisende von dieser Regelung profitieren, ohne großen Mehraufwand…

Dieser Artikel entstand unter Mithilfe der Kanzlei Tronsberg- Stemmer- Tronsberg, Augsburg
und Haufe: http://www.haufe.de/SID121.LlEyd0toS1A/steuern/topIssueDetails?view=themeName&objectIds=1265020621.75&b_start:int=2

Diese Artikel stellt keine Steuerberatung dar, sondern dient nur zur Information. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder an die oben genannte Kanzlei.
Foto: gänseblümchen/pixelio.de

Steuersenkung wieder rückgängig machen???

So langsam weiß man nicht mehr, was sich unsere Regierung noch einfallen lässt. Erst kommt die Steuersenkung für Übernachtungen und schon nach einem Monat möchte man sie wieder rückgangig machen, weil es angeblich in der Praxis nicht besteht. Dann möchte ich mal wissen, was sie all den Hoteliers sagen, die bereits Umbaumaßnahmen in die Wege geleitet haben, die Ihren Mitarbeitern mehr Lohn und den Geschäftsreisenden einen günstigeren Tarif versprochen haben???

Hier der komplette Artikel

10% Umsatzrückgang 2009 in der Gastronomie

Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg.

„In der Hotellerie macht sich insbesondere die starke Zurückhaltung der Geschäfts-kunden bemerkbar“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. In Einzelfällen sei es zu Umsatzrückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen. Viele Hotelbetreiber mussten notgedrungen ihre Preise erheblich senken und sehen sich nun einem neuem Preisdruck ausgesetzt. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen kam eine neue Erwartungshaltung der Gäste auf“, so der Hotelexperte. Doch die Spielräume für neue Senkungen bei der Zimmerrate seien oftmals nicht mehr gegeben.

In den führenden Restaurants sieht die wirtschaftliche Lage ebenfalls nicht rosig aus. „Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und teurem Einkauf von F&B-Rohwaren schwächt die Betriebe“, analysiert Lambracht. Zudem habe sich der Außer-Haus-Verzehr der Deutschen vom stabil gebliebenen Konsum abgekoppelt. Von Steigerungsraten bei Gästeanzahl und Durchschnittsbon können nur wenige Gastbetriebe berichten. Deutlich wurde der branchenweite Umsatzrückgang zuletzt bei der sinkenden Zahl der Weihnachtsfeiern. Die Hälfte der Gastbetriebe mussten Rückgängen bei den Buchungen verzeichnen.

„Für 2010 ist nur eine allmähliche Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe zu erwarten“, prognostiziert Lambracht. Spätfolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt und allgemeine Zurückhaltung bei den Ausgaben im Außer-Haus-Markt machen Hoffnungen auf eine rasche Erholung zunichte. „Führende Hoteliers und Gastronomen kalkulieren erst gegen Jahresende oder Anfang 2011 wieder mit nennenswerten Zuwachsraten bei Gästezahl und Durchschnittsraten“, sagt Lambracht.

Dagegen bleibt die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie ermutigend: Jeder vierte Betrieb will in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Knapp unter zehn Prozent wollen bereits jetzt Restaurant und Küche modernisieren bzw. auffrischen. „Die meisten Beherbergungsbetriebe nutzen die Gunst der Steuersenkung für verzögerte Modernisierungen“, so Lambracht.